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Ein neues Bauhaus hat in Europa begonnen

Und wir sind ein Teil davon

27 May 2021

Europa „nachhaltig, inklusiv und schön“ umzugestalten ist das Ziel des Neuen Europäischen Bauhauses. Wir stehen erst am Anfang, aber für Eurac Research ist es bereits an der Zeit, die ersten Schritte zu tun.

„Ich möchte, dass Next Generation EU, das zeitlich befristete Aufbau-Instrument, eine Welle der Umstrukturierung in ganz Europa auslöst und die Union zu einem Vorreiter in der Kreislaufwirtschaft macht. Aber das ist nicht nur ein Umwelt- oder Wirtschaftsprojekt: Es muss sich als neues europäisches Kulturprojekt gestalten.“ Mit diesen Worten gab Ursula von der Leyen, Präsidentin der Europäischen Kommission, den Startschuss für das New European Bauhaus Programm, eine interdisziplinäre Initiative, die darauf abzielt, Ideen und Fähigkeiten zu sammeln und Kreativität und wissenschaftliche Erkenntnisse zusammenzubringen, um eine neue Zukunft zu gestalten. Die Initiative ist die erste Phase eines großen Förderprogramms für die praktische Umsetzung des Europäischen Green Deals. Auf eine im Vergleich zu anderen Programmen originelle Art und Weise hat die Kommission in diesem Fall eine Ideensammlung von „unten nach oben“ unter Beteiligung von Bürgern, Designern, Forschern, Unternehmen und Institutionen gefördert. Es geht darum, Wege zu finden, um gemeinsam Lebensräume nachhaltiger zu gestalten. Auf der Grundlage der in dieser Phase definierten Kriterien wird die Kommission anschließend ein Förderprogramm für Projekte aufstellen, die diese Kriterien erfüllen.

Die Bewältigung des Klimawandels und die Sorge um unsere Umwelt erfordern ein Umdenken in der Art, wie wir leben. Deshalb stellen wir heute das Neue Europäische Bauhaus vor.

Ursula von der Leyen

Um die Initiative ins Rollen zu bringen, ist die Europäische Union auf kompetente Partner vor Ort angewiesen, die in der Lage sind, die Sammlung von Erfahrungen und innovativen Ideen auf lokaler Ebene zu fördern. Die Autonome Provinz Bozen ist über ihr Brüsseler Büro und das ERRIN-Netzwerk (European Regions Research and Innovation Network) aktiv geworden und hat einige lokale Institutionen dazu eingeladen, sich als Partner zu bewerben. Darunter auch Eurac Research: Der interdisziplinäre Ansatz und der Fokus auf Ökologie und Nachhaltigkeit sind das Markenzeichen vieler Studien und Projekte des Forschungszentrums. Die Forscherteams arbeiten im Bereich Energie und Technologie, um unserer Städte weiterzuentwickeln - Bozen und Trient sind zwei Vorzeigebeispiele auf europäischer Ebene. Dabei setzen sie auf das Einbeziehen der Gemeinden, der Wirtschaft, des Kultur- und Kreativsektors und stützen sich auf starke regionale und internationale Partnerschaften. Das Forschungszentrum wurde angenommen, Eurac Research ist damit ein offizieller Partner des Neuen Europäischen Bauhauses.

Während in Brüssel die nächsten Schritte geplant werden, haben auf lokaler Ebene unsere Experten für erneuerbare Energien und regionale Entwicklung ihre Arbeit bereits aufgenommen. Das Neue Europäische Bauhaus ist durch einen partizipativen Bottom-up-Ansatz gekennzeichnet. Aus diesem Grund haben das Land und das ERRIN-Netzwerk die Gründung einer lokalen Gruppe angeregt, deren Ziel es ist, Ideen und Erfahrungen zu sammeln, um die Prinzipien des Neuen Europäischen Bauhauses auf die Entwicklung von Berggebieten anzuwenden. Die Gruppe nennt sich New European Bauhaus Mountain Hub und umfasst neben Eurac Research auch die Fakultät für Design und Kunst der unibz, die KlimaHaus Agentur und die Messe Bozen.

Neues Europäisches Bauhaus Open Lab


Am 8. Juli findet die erste Südtiroler Veranstaltung zum Neuen Europäischen Bauhaus in Bozen (im NOI Techpark) und online statt. Es ist eine Gelegenheit, um zu verstehen, welche lokalen Akteure beteiligt sind und wie sich die Initiative in Südtirol entwickeln kann.

Alle Informationen werden in Kürze auf der Website des Landes und der beteiligten Partner zu finden sein.

New European Bauhaus Prizes

Concorso


Im Zuge der gemeinsamen Entwurfsphase des Neuen Europäischen Bauhauses (die Ende des Sommers endet) sammelt die Europäische Kommission innovative Ideen auch durch einen Wettbewerb. Einzelpersonen, Gruppen, Institutionen und Unternehmen, die sich in den letzten Jahren in sozial, ökologisch und ökonomisch nachhaltigen Projekten engagiert haben und diese auf europäischer Ebene bekannt machen möchten, können sich bis zum 31. Mai 2021 bewerben. Alle Informationen sind auf der Website der Kommission verfügbar.

Durch das Abonnieren des NEB-Newsletters können Sie für die nominierten Projekte abstimmen (bis 31. Mai) und bleiben über die Initiative auf dem Laufenden.

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